Impulsvortrag auf der VR Wissensveranstaltung

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Digitale Medien in der Kita

Noch vor wenigen Jahren waren Handys, Smartphones, Laptops, Computer und Tablets Luxusgüter. Heute haben sie sich längst in die Lebenswelt unserer Kinder eingenistet. Die rasante technische Entwicklung brachte bis heute unverzichtbar gewordene Nutzergeräte hervor, die den damit beschäftigten Menschen einiges an Disziplin abverlangen, wenn sie sinnvoll und achtsam genutzt werden sollen: Selbstkontrolle, persönliches Zeitmanagement, Kommunikations-Wissen und Kommunikations-Können uvm.. Diese Werte für einen verantwortlichen Umgang mit den modernen Medien, auch als Medienkompetenz beschrieben, werden (noch) nicht beim Kauf mitgeliefert. Sie müssen entwickelt werden und Teil einer überlegten und geplanten Medienerziehung sein. Die erste außerfamiliäre Institution Kindertagesstätte übernimmt mit den Kindern und dem Auftrag zur frühkindlichen Bildung heutzutage ungefragt auch den Auftrag zur Medienbildung. Völlig unabhängig von der Diversität der Herkunftsfamilien muss die Kita in der Lage sein, im Sinne einer digitalen Inklusion die Bedarfe der Kinder an Persönlichkeitsbildung auch in Bezug auf Medien im Fokus zu haben. 

Dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden bedarf es Unterstützung, zumal das Thema noch immer nicht ausreichend in den Weiterbildungsmaßnahmen Berücksichtigung findet.
Aus diesem Grund haben Kiggi, Frau Ullmann (Vorstand Montessori Landesverband Bayern) und Frau Lepold (Coach für Qualität in der Kita) einen Ratgeber geschrieben, wie Kita-Leitungen und Erzieher am besten dem Einsatz digitaler Medien in der Kita vorbereiten.

Interview zu Partizipation in der Portfolio-Arbeit

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Vortrag beim Haus der kleinen Forscher

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" hat mich als Referentin zu sich nach Berlin eingeladen, um den Stiftungsmitarbeitern über meine Arbeit zu berichten. Nach einem spannenden Rundgang durch die Stiftung mit vielen interessanten Informationen über deren Arbeit ging es am Nachmittag los. Auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Michael Fritz hat sich Zeit genommen für meine Einblicke in digitale Dokumentation, alltagsintegriertes Forschen und natürlich die Ansbacher Montessori-Einrichtungen.

Die erste Rezension zu "Montessori-Pädagogik und digitale Medien"

Gerade mal eine Woche ist unser Buch "Montessori-Pädagogik und digitale Medien in Krippe und Kita" auf dem Markt und schon entdecke ich die erste Rezension dazu.

 

Prof. Dr. Christiane Vetter schreibt auf socialnet ausführlich über unser Buch.

 

Ihr Fazit:

Fachkräfte beobachten Kinder und ihren Umgang mit dem Medium und reflektieren im Team wie sie das Kind entwicklungsangemessen unterstützen. Das Kind wird entsprechend des Alters an der Reflexion des Lernprozesses beteiligt. Das Buch eignet sich nicht nur für Montessori-Pädagoginnen und Pädagogen. Es zeigt die Aufgabe der Medienerziehung als Herausforderung, die gleichzeitig auch Eltern unterstützen kann. Beim Lesen ist mir nochmals klargeworden, dass auch Eltern nicht allein gelassen werden dürfen. Sie brauchen Fachkräfte, die ihre Sorge ernst nehmen. Sie brauchen sie aber auch dann, wenn sie selbst gar nicht wissen, wie lang und womit sich ihr Kind digital beschäftigt. Die Tipps zum Umgang mit dem Internet sind bereichernd, falls man noch nicht tief in der Materie drinsteckt und Bescheid weiß. Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Erziehung, die alle elementarpädagogischen Fachkräfte betrifft.

 

Die ausführliche Rezension ist hier zu finden.