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Digitale Medien in der Kita

Noch vor wenigen Jahren waren Handys, Smartphones, Laptops, Computer und Tablets Luxusgüter. Heute haben sie sich längst in die Lebenswelt unserer Kinder eingenistet. Die rasante technische Entwicklung brachte bis heute unverzichtbar gewordene Nutzergeräte hervor, die den damit beschäftigten Menschen einiges an Disziplin abverlangen, wenn sie sinnvoll und achtsam genutzt werden sollen: Selbstkontrolle, persönliches Zeitmanagement, Kommunikations-Wissen und Kommunikations-Können uvm.. Diese Werte für einen verantwortlichen Umgang mit den modernen Medien, auch als Medienkompetenz beschrieben, werden (noch) nicht beim Kauf mitgeliefert. Sie müssen entwickelt werden und Teil einer überlegten und geplanten Medienerziehung sein. Die erste außerfamiliäre Institution Kindertagesstätte übernimmt mit den Kindern und dem Auftrag zur frühkindlichen Bildung heutzutage ungefragt auch den Auftrag zur Medienbildung. Völlig unabhängig von der Diversität der Herkunftsfamilien muss die Kita in der Lage sein, im Sinne einer digitalen Inklusion die Bedarfe der Kinder an Persönlichkeitsbildung auch in Bezug auf Medien im Fokus zu haben. 

Dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden bedarf es Unterstützung, zumal das Thema noch immer nicht ausreichend in den Weiterbildungsmaßnahmen Berücksichtigung findet.
Aus diesem Grund haben Kiggi, Frau Ullmann (Vorstand Montessori Landesverband Bayern) und Frau Lepold (Coach für Qualität in der Kita) einen Ratgeber geschrieben, wie Kita-Leitungen und Erzieher am besten dem Einsatz digitaler Medien in der Kita vorbereiten.